Természet & Müvészet“
„Natur & Kunst“ „Nature & Art“
Biennale 2022, Kámoni Arboretum, Szombathely

 

Internationale Skulpturen Biennale / International Sculpture Biennale / Nemzetközi Szobrászati Biennálé

 

07. Mai  - 23. Oktober 2022

 

Kámoni Arboretum

H-9700 Szombathely, Szent Imre herceg utca 84/B  

Im Botanischen Garten der Universität Graz finden seit vielen Jahren erfolgreiche und vielbesuchte Kunstausstellungen im Zweijahres – Rhythmus, als Biennale statt. Aus dieser Begegnung mit Natur und Kunst erwachsen immer wieder neue, spannende Natur-Kunst-Erlebnisse für alle Beteiligten und für die zahlreichen BesucherInnen.

Nach diesem Vorbild entstand die Idee auf dem Gelände des Kámoni Arboretum eine Auswahl an Werken zeitgenössischer Künstler - Skulpturen, Objekte und Installationen zu präsentieren.

In der Ausstellung können mehr als 70 Werke von 46 internationalen Künstlern aus 10 Ländern bis Oktober besichtigt werden.

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FREITAG, 06. MAI 2022 

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Moderation: Gyöngyi Ferenczy

16:30-17:00 | VIVACE Kammerorchester Empfangsmusik 

17:00–17:10 | Ouvertüre VIVACE Kammerorchester 

17:10–18:00 | Eröffnungsreden

• Dr. András Nemény - Bürgermeister der Stadt Szombathely
• Prof. Dr. Ferenc Lakatos - stellvertretender Rektor der Universität Sopron
• Ágnes Péterfalvi – Leiterin des Botanischen Gartens der Universität Sopron
• Mag.a Dr.in Ursula Brosch - Uni Graz, Botanischer Garten Graz, Institut für Biologie
• Kuratorin Elisabeth Ledersberger-Lehoczky, Künstlerin


18:00–18:10 | "Schlusstöne"
• Kammerorchester VIVACE
• Musik von Vladimir Hirsch – Komponist der tschechischen Avantgarde


18: 10– | Gemeinsame Besichtigung der Ausstellung im Arboretum.
Anschliessend: Bäume, angeboten von Szombathelyi Távhőszszolgáltató Kft (Fernwärme) werden mit internationaler Patenschaft gepflanzt: 10 Länder – 10 Bäume

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SAMSTAG, 07. MAI 2022

15:00– | Interaktives Familien- und Kinderkonzert des Tarisznyások-Orchesters.
Das Programm trägt den Titel „Stärkung der lokalen Identität und des Zusammenhalts in Szombathely“.
Es wird mit Unterstützung der Projektnummer TOP-6.9.2-16-SH1-2018-00001 implementiert.


16:00– | Ervin Bujtás und Nóra Horváth - Unsere Umarmungen - Musikalisches Literaturprogramm. Das Programm trägt den Titel „Stärkung der lokalen Identität und des Zusammenhalts in Szombathely“.
Es wird mit Unterstützung der Projektnummer TOP-6.9.2-16-SH1-2018-00001 implementiert.


17.00 - | Vladimir Hirsch ś Musik - Komponist der tschechischen Avantgarde

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Realisation von den Kooperationspartnern:

• Universität Sopron, Institut für Forstwirtschaft

• Kámoni Arboretum und Besucherzentrum

• Botanischer Garten in Graz, Universität Graz

• Kuratorin Elisabeth Ledersberger-Lehoczky, Künstlerin

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Teilnehmende Künstler-Innen:

Baki Orsolya & Farkas Imre HU • Csendes Csaba HU • Dolezal Pavel CZ • Egon Straszer AT • Gashi Destan XK • Gollner Marlene AT • Hruschka Alfred AT • Hodonsky Ivan CZ • Ifj. Palko József HU • Kaczmarski Ági HU • Kalmár János HU • Kavcic Metka SI • Klimbacher Andres CH/AT • Korinek Renate AT • Kovács Gábor HU •

Kugler-Bampi Angelica AT • Lamperter Heide AT • Ledersberger-Lehoczky Elisabeth AT/HU • Lentsch Edda AT • Machhammer Helmut AT • Makse Roman SI • Markota Jure SI • Masoud Abd.A. JO •

Mathes Andreas AT • Módra Bettina & Palásti Kristóf HU • Nagy Csaba SK • Navrátil Martin CZ • Niemann Georg AT • Oroszy Csaba HU • Ortlieb Szilvia HU/AT • Panzenböck Franz AT •

Pintér Zsuzsa HU • Polzer Renate AT • Raimann Michael AT • Rauscher Franz AT • Reinhard Sandhofer AT • Ruckerbauer -Nimra Armin AT • Széplaki Balázs HU • Taferner Editha AT • Talos Kedl AT • Tilp Wolfgang AT • Tschank Heidi AT • Uher Rhea DE/A • Verdianu Dmitri MD • Veres Éva HU • Westwerk • Wilfing Robert AT


 

Wir freuen uns sehr über unseren Beitrag bei der 14th Bienal de la Habana. 

Die Installation stützt sich auf eine im künstlerischen Forschungsprojekt "Neuromatic Game Art. Critical Play with Neurointerfaces" entwickelte audio-visuelle Game-Engine. Im Ausstellungsraum realisieren wir eine partizipative skulpturale EEG (Elektroenzephalogramm) Schnittstelle, die sich wie ein Instrument „bespielen" lässt und mit Gedanken Realität - zumindest in Form eines filmischen Games - schafft.

 

 #CubaBienal, Centro de Arte Contemporáneo Wilfredo Lam, Habana Vieja / Cuba announces:

14ª Bienal de La Habana, Experience3: A Return to What Lies Ahead (March 25th to April 30th, 2022)

 

MIND CLOUDS - clearing in times of war & peace

 

Als künstlerisches Spielzeug, bestehend aus Kupfer- Odradek, Energieoperator und einem Neurointerface haben wir (im Forschungsteam aus Künstler*innen und Neurowissenschaftler*innen) einen spielbaren Prototyp eines Gedanken-Verdichters entwickelt: Hirnscans, Elektroenzephalogramm-Elektroden und Signalanalyse werden zu Teilen eines Live-Instruments, das alle spielen können: das Objekt (Odradek) reagiert auf die Annäherung — mit einer sich lichtenden WOLKE — die Klarsicht auf die Welt vor dem Monitor erlaubt.

 

 Mindcloud Clearing in times of war and peace. (Experiment March 4th 2022)

 

Das kollektive elektromagnetische Feld aus Kunstobjekt, Elektroden, Kunst-Spieler und menschlicher und nicht-menschlichen Umgebungsdaten wird zur Quelle der Veränderung. Beschwörende Handbewegungen über dem zentral platzierten Objekt wehren ab, ver-locken und laden ein - zu agon und ares,

gegen Krieg im Spiel mit "Mind Clouds" — bis sich die Wolken lichten.

„Wir sprechen mit dem großen Kriegstheoretiker Carl von Clausewitz von den "Nebeln des Krieges". Sowie der Krieg ausbricht, ist alles unbestimmt. Dieses Nebelhafte, dieses Unbestimmtheitsfeld, ist die Herausforderung, auf die wir antworten müssen." Alexander Kluge, In: Die Zeit, 1. März 2022

 

 

Elemente der Installation/ Interdisziplinäre Beiträge zum Kunstwerk:

Mind Game, Margarete Jahrmann (Experimental Game Design);

Brainwave Software, Stefan Glasauer (Neurowissenschaften);

Kupferobjekt/Copper Interface, Talos Kedl (Skulptur).

 

//Sesión Mindcloud, Margarete Jahrmann, Brainwave EEG art Software desarrollado por Stefan Glasauer, objeto de cobre por Talos Kedl. Neurointerfaz Theremin con electrodos EEG, generador de nubes, análisis de bandas de frecuencia de ondas cerebrales en tiempo real, prototipo reproducible.

A través de la modificación conceptual de las neurointerfaces, se desarrolló el nuevo género Neuromatic Game Art entre el arte y la neurociencia, la ética de la IA y la filosofía de la tecnología. En el sentido de un método lúdico de exploración artística, se crea una instalación performativa de datos cerebrales efímeros: instantáneas del pensamiento aparecen como nubes fugaces. La instalación conecta lugares híbridos y objetos discursivos a través de caminos mentales y "PASOS" emocionales entre el experimento científico y el juego experimental: ¡comprensión y pensamiento en flujo!

 

Pink Noise Mindcloud Session, Medienwerkstatt/ Vienna art Week, Nov. 2021





PREMIERE: MINDCLOUD OBJECT

_ cooperation Talos Kedl& Margarete Jahrmann/ Stefan Glasauer

Anlässlich des Festivals Hybrid Play#Reality Check im Festspielhaus Hellerau Dresden, Oktober 2021

 

Aus einem künstlerischen Spielzeug, einem Energie Operator und einem Neurointerface haben wir einen spielbaren Prototypen eines Neuro-Soundgames entwickelt: In der Manier eines Neuromatic Game Art Spiels werden EEG-Elektroden und Signal Analyse zu Spielsteinen eines Live Instruments, das alle Besucher:innen spielen können: Kontaktlos aber sich physisch annähernd wie bei einem Theremin, der wunderschönen elektromagnetischen Harfe, wird im Spike-Cloud Spiel die körperliche Bewegung, der Tanz, das Schwingen im Flow, das kollektive elektromagnetische Feld zum Spielfeld der Veränderung. So lange bis durch immer dichtere [Hirn-] Wellen Nebel, Wolken, Blitz und Donner entstehen. Beschwörende Handbewegungen über dem zentral aufgestellten Kassandra-Helm ermöglichen verschiedene Spielzüge. Kommen Sie Wolken ablenken und spielen Sie nicht mehr mit, beim Climate Change — sondern verändern Sie „Ihren" Kopf!



Kupferobjekt/ Thereminkopf: Talos Kedl
Mindcloud Theremin Heads concept und Spieldesign: Margarete Jahrmann

Data analysis methodology and programming: Stefan Glasauer

Cloud Latent Generator und EEG Sonification: Thomas Wagensommerer



Fotos: Stefan Glasauer/ Talos Kedl



 

 

FAMILY AFFAIRS - ein Projekt von Moya Hoke

 

Eine Versuchsanordnung zum Thema (künstlerisches) Erbe

An experimental arrangement on the subject of (artistic) heritage

Initiiert von / initiated by: Hanna Schimek
Mit / with: Moya Hoke, Daniel Pöhacker, Hanna Schimek, Monika Schwärzler, Anat Stainberg 

 

 

FAMILY AFFAIRS 

Die spezifischen biografischen Hintergründe der beteiligten Künstler*innen – sie stammen aus Familien mit künstlerischer Prägung – und die daraus resultierenden Fragestellungen im Kontext des familiären Erbes sind Ausgangspunkt und Hintergrund der Veranstaltungsreihe. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den Vorfahren und der Begriff des „Erbes“ – sowohl im geistigen als auch im materiellen Sinn – stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Im Dialog zwischen den Künstler*innen und der Kulturwissenschaftlerin Monika Schwärzler wurden im Vorfeld Fragen und Aspekte zu dem Verhältnis Künstler*innen und ihre Künstler*innen- Vorfahren erörtert. 

Welche Rolle spielen die jeweiligen biografischen Hintergründe, Aspekte wie Gender, Generation oder Gefühle und Affekte bei der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Erbe? Welche transformatorischen Prozesse finden dabei statt? Dies sind einige der nun mittels unterschiedlicher künstlerischer Medien formulierten Fragen.
Hanna Schimek, im März 2020 

FAMILY AFFAIRS 

The specific biographical backgrounds of the participating artists, all from families with artistic characteristics, and the resulting questions in the context of the family „heritage“, are the starting point and background of the series of events. The artistic confrontation with previous generations and the concept of „heritage“, in both a spiritual and a material sense, are at the focus of the events. Questions and aspects of the relationship between artists and their ancestors were discussed in advance in a dialogue between the artists and the cultural scientist Monika Schwärzler. 

What is the role of the artists’ biographical backgrounds, aspects such as gender, generation or feelings and emotions, in the artistic examination of heritage? What transformational processes take place? These are just some of the questions now formulated using various artistic media. 

Hanna Schimek, March 2020 



Mindclouds gaming with copper object 29. Juni- 2. Juli @dieAngewandte Festival Vienna

 

29. – 2. Juli at die AngewandteFestival, Vordere Zollamtsstrasse 7, 1010 Wien und im Prateratelier:

 

MIND CLOUDS Experimental Game - manipulating weather thoughts! https://neuromatic.uni-ak.ac.at

 

Durch konzeptuelle Veränderung von Neuro-Schnittstellen wurde das neue Genre Neuromatische Spiel Kunst zwischen Kunst und Neurowissenschaft, AI-Ethik und Technikphilosophie entwickelt. Im Sinne einer künstlerisch forschenden Ludic Method entsteht eine performative Installation aus ephemeren Hirndaten:        ____ Momentaufnahmen des Denkens erscheinen als flüchtige Wolken. Die Installation verbindet hybrid Orte und Diskursobjekte über gedankliche Wege und emotionale «SCHRITTE» zwischen wissenschaftlichem Experiment und experimentellem Spiel — Verstehen und Denken im Flow!  

Mindcloud session, Margarete Jahrmann, June 2021. Cloud Latent Walk App von Thomas Wagensommerer, Brainwave EEG Software von Stefan Glasauer, Kupferobjekt von Talos Kedl. Neurointerface-Theremin mit EEG Elektroden, Wolken Generator, Echtzeit Brainwave Frequenzbandanalyse, spielbarer Prototyp.

 

MIND CLOUDS Game experiment in rainbow spectrum - manipulating weather thoughts! 

Der "Copper Thought Helmet- A weather attractor" des Bildhauers Talos Kedl wird zu einem EEG Theremin. Mit feuchtem Elektrolyt Gel verbinden wir uns leitend mit dem Kunstobjekt und lassen ein partizipatives Gedanken Spiel zwischen Donner und Blitz entstehen.

Standort:                 Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien, Raum 001 (EG)

 

 

 

Mind-Cloud-Gaming im Wolkenbüro 

Im Wolkenbüro im Prateratelier spielen wir in einer Wettermediation mit ephemeren Wolken-Formationen, die immer neu aus EEG Daten entstehen. Die ebenso flüchtigen EEG Signale verbinden wir mit skulpturalen nonhumanen Aktanten. 

 

Standort:                 Rustenschacherallee 2–4, 1020 Wien, Büro Margarete Jahrmann



 

 

 

 

Aufstellung meiner Plastik

"König

in der Wohnhausanlage

Erlenweg 1-3

3465 Königsbrunn am Wagram,

Niederösterreich




 

 

 

 

 

 

 

 

 

Webportrait ÖBV




Von Fels zu Fels

Den Beginn der Präsentation des Klangfelsens machte eine Führung durch das Bergbaumuseum vor dem er steht. Hans Walter Bieler, Stadtschlaininger Vizebürgermeister, konnte dabei mit interessanten Details und Anekdoten aufwarten. Sein Filmdokument aus dem Jahr 1979 erweckte die harte Arbeit der Goberlinger Bergmänner zum Leben. „Ich habe alle noch persönlich gekannt. Wie Laci Kedl, Talos Onkel“, so Bieler. Die Familienbande der Kedls, die seit fünfzig Jahren in Markt Neuhodis leben, sind eng mit Stadtschlaining verbunden.  Talos Großvater wurde am Hauptplatz 4 geboren,  mit seiner Frau Anna hatte er fünf Töchter und fünf Söhne. Einer von ihnen war Laszlo Kedl, er hat im Antimonbergwerk in Goberling gearbeitet. Sein Grab ist bei der Evangelischen Kirche, neben dem seiner Mutter Anna Kedl, das anhand des Bronzekreuzes einfach zu identifizieren ist, trägt es doch die eindeutige Handschrift des Bildhauers Rudolf Kedl, Talos Vater.  Am Sonntag sitzt Talos mit seiner Mutter Christine und Schwester Thetis in der Evangelischen Pfarrkirche und lauscht dem Klarinettenkonzert von Quart Art, zum zeitigen Auftakt des Klangfrühlings im Mai.

 

Stadtschlaininger Klangfrühling 2017: 23.-28. Mai in Stadtschlaining, Altschlaining, Drumling, Goberling und Neumarkt im Tauchental