FAMILY AFFAIRS - ein Projekt von Moya Hoke

 

Eine Versuchsanordnung zum Thema (künstlerisches) Erbe

An experimental arrangement on the subject of (artistic) heritage

Initiiert von / initiated by: Hanna Schimek
Mit / with: Moya Hoke, Daniel Pöhacker, Hanna Schimek, Monika Schwärzler, Anat Stainberg 

 

 

FAMILY AFFAIRS 

Die spezifischen biografischen Hintergründe der beteiligten Künstler*innen – sie stammen aus Familien mit künstlerischer Prägung – und die daraus resultierenden Fragestellungen im Kontext des familiären Erbes sind Ausgangspunkt und Hintergrund der Veranstaltungsreihe. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den Vorfahren und der Begriff des „Erbes“ – sowohl im geistigen als auch im materiellen Sinn – stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Im Dialog zwischen den Künstler*innen und der Kulturwissenschaftlerin Monika Schwärzler wurden im Vorfeld Fragen und Aspekte zu dem Verhältnis Künstler*innen und ihre Künstler*innen- Vorfahren erörtert. 

Welche Rolle spielen die jeweiligen biografischen Hintergründe, Aspekte wie Gender, Generation oder Gefühle und Affekte bei der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Erbe? Welche transformatorischen Prozesse finden dabei statt? Dies sind einige der nun mittels unterschiedlicher künstlerischer Medien formulierten Fragen.
Hanna Schimek, im März 2020 

FAMILY AFFAIRS 

The specific biographical backgrounds of the participating artists, all from families with artistic characteristics, and the resulting questions in the context of the family „heritage“, are the starting point and background of the series of events. The artistic confrontation with previous generations and the concept of „heritage“, in both a spiritual and a material sense, are at the focus of the events. Questions and aspects of the relationship between artists and their ancestors were discussed in advance in a dialogue between the artists and the cultural scientist Monika Schwärzler. 

What is the role of the artists’ biographical backgrounds, aspects such as gender, generation or feelings and emotions, in the artistic examination of heritage? What transformational processes take place? These are just some of the questions now formulated using various artistic media. 

Hanna Schimek, March 2020 



Mindclouds gaming with copper object 29. Juni- 2. Juli @dieAngewandte Festival Vienna

 

29. – 2. Juli at die AngewandteFestival, Vordere Zollamtsstrasse 7, 1010 Wien und im Prateratelier:

 

MIND CLOUDS Experimental Game - manipulating weather thoughts! https://neuromatic.uni-ak.ac.at

 

Durch konzeptuelle Veränderung von Neuro-Schnittstellen wurde das neue Genre Neuromatische Spiel Kunst zwischen Kunst und Neurowissenschaft, AI-Ethik und Technikphilosophie entwickelt. Im Sinne einer künstlerisch forschenden Ludic Method entsteht eine performative Installation aus ephemeren Hirndaten:        ____ Momentaufnahmen des Denkens erscheinen als flüchtige Wolken. Die Installation verbindet hybrid Orte und Diskursobjekte über gedankliche Wege und emotionale «SCHRITTE» zwischen wissenschaftlichem Experiment und experimentellem Spiel — Verstehen und Denken im Flow!  

Mindcloud session, Margarete Jahrmann, June 2021. Cloud Latent Walk App von Thomas Wagensommerer, Brainwave EEG Software von Stefan Glasauer, Kupferobjekt von Talos Kedl. Neurointerface-Theremin mit EEG Elektroden, Wolken Generator, Echtzeit Brainwave Frequenzbandanalyse, spielbarer Prototyp.

 

MIND CLOUDS Game experiment in rainbow spectrum - manipulating weather thoughts! 

Der "Copper Thought Helmet- A weather attractor" des Bildhauers Talos Kedl wird zu einem EEG Theremin. Mit feuchtem Elektrolyt Gel verbinden wir uns leitend mit dem Kunstobjekt und lassen ein partizipatives Gedanken Spiel zwischen Donner und Blitz entstehen.

Standort:                 Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien, Raum 001 (EG)

 

 

 

Mind-Cloud-Gaming im Wolkenbüro 

Im Wolkenbüro im Prateratelier spielen wir in einer Wettermediation mit ephemeren Wolken-Formationen, die immer neu aus EEG Daten entstehen. Die ebenso flüchtigen EEG Signale verbinden wir mit skulpturalen nonhumanen Aktanten. 

 

Standort:                 Rustenschacherallee 2–4, 1020 Wien, Büro Margarete Jahrmann



 

 

 

 

Aufstellung meiner Plastik

"König

in der Wohnhausanlage

Erlenweg 1-3

3465 Königsbrunn am Wagram,

Niederösterreich




 

 

 

 

 

 

 

 

 

Webportrait ÖBV




Von Fels zu Fels

Den Beginn der Präsentation des Klangfelsens machte eine Führung durch das Bergbaumuseum vor dem er steht. Hans Walter Bieler, Stadtschlaininger Vizebürgermeister, konnte dabei mit interessanten Details und Anekdoten aufwarten. Sein Filmdokument aus dem Jahr 1979 erweckte die harte Arbeit der Goberlinger Bergmänner zum Leben. „Ich habe alle noch persönlich gekannt. Wie Laci Kedl, Talos Onkel“, so Bieler. Die Familienbande der Kedls, die seit fünfzig Jahren in Markt Neuhodis leben, sind eng mit Stadtschlaining verbunden.  Talos Großvater wurde am Hauptplatz 4 geboren,  mit seiner Frau Anna hatte er fünf Töchter und fünf Söhne. Einer von ihnen war Laszlo Kedl, er hat im Antimonbergwerk in Goberling gearbeitet. Sein Grab ist bei der Evangelischen Kirche, neben dem seiner Mutter Anna Kedl, das anhand des Bronzekreuzes einfach zu identifizieren ist, trägt es doch die eindeutige Handschrift des Bildhauers Rudolf Kedl, Talos Vater.  Am Sonntag sitzt Talos mit seiner Mutter Christine und Schwester Thetis in der Evangelischen Pfarrkirche und lauscht dem Klarinettenkonzert von Quart Art, zum zeitigen Auftakt des Klangfrühlings im Mai.

 

Stadtschlaininger Klangfrühling 2017: 23.-28. Mai in Stadtschlaining, Altschlaining, Drumling, Goberling und Neumarkt im Tauchental