Von Fels zu Fels

Den Beginn der Präsentation des Klangfelsens machte eine Führung durch das Bergbaumuseum vor dem er steht. Hans Walter Bieler, Stadtschlaininger Vizebürgermeister, konnte dabei mit interessanten Details und Anekdoten aufwarten. Sein Filmdokument aus dem Jahr 1979 erweckte die harte Arbeit der Goberlinger Bergmänner zum Leben. „Ich habe alle noch persönlich gekannt. Wie Laci Kedl, Talos Onkel“, so Bieler. Die Familienbande der Kedls, die seit fünfzig Jahren in Markt Neuhodis leben, sind eng mit Stadtschlaining verbunden.  Talos Großvater wurde am Hauptplatz 4 geboren,  mit seiner Frau Anna hatte er fünf Töchter und fünf Söhne. Einer von ihnen war Laszlo Kedl, er hat im Antimonbergwerk in Goberling gearbeitet. Sein Grab ist bei der Evangelischen Kirche, neben dem seiner Mutter Anna Kedl, das anhand des Bronzekreuzes einfach zu identifizieren ist, trägt es doch die eindeutige Handschrift des Bildhauers Rudolf Kedl, Talos Vater.  Am Sonntag sitzt Talos mit seiner Mutter Christine und Schwester Thetis in der Evangelischen Pfarrkirche und lauscht dem Klarinettenkonzert von Quart Art, zum zeitigen Auftakt des Klangfrühlings im Mai.

 

Stadtschlaininger Klangfrühling 2017: 23.-28. Mai in Stadtschlaining, Altschlaining, Drumling, Goberling und Neumarkt im Tauchental